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Krippenspiel


Liebe Freunde,

hiermit laden wir zum Gottesdienst mit Krippenspiel am Heiligen Abend

um 14:00 Uhr in die Kirche zu Weißig und

um 15:00 Uhr in die Kirche zu Dürrenebersdorf herzlich ein! 

Frohes Fest

i.A. Andreas Gronauer

Kirchgemeindeverband

Weißig-Dürrenebersdorf


2017 steht botanisch im Zeichen einer Baumart die wie keine andere den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt hat: die Fichte. Am 13. Oktober fand der vom Kuratorium Baum des Jahres vorgeschlagene Jahresbaum seinen Platz im Berliner Zoo. Die Schirmherrschaft übernimmt der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftrat, Georg Schirmbeck. Gemeinsam mit der Deutschen Baumkönigin 2017, Anne Bente Schnoor, wird er im kommenden Jahr eine Lanze für die Fichte brechen.

Seit 27 Jahren ruft Dr. Silvius Wodarz den Baum des Jahres aus. Doch die häufigste Baumart Deutschlands – die Fichte – war bisher nicht dabei. Warum das Kuratorium Baum des Jahres um diese Nadelbaumart einen Bogen schlug hat Gründe: die Fichte polarisiert. Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen. „Man kann zur Fichte stehen wie man will – dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken.“ sagt Wodarz „Die Fichte steht schon einige Zeit auf unserer Liste. Ich freue mich, dass wir 2017 über diesen ganz besonderen Jahresbaum diskutieren können.“

Brotbaum oder Monokultur-Horror?

Die Fichte ist der Symbolbaum für gelungene Wiederbewaldung in Deutschland: Holznot im 18. Und 19. Jahrhundert, Reparationshiebe und Wiederaufbau machten die Baumart in der Forstwirtschaft viele Jahre unersetzlich. Reine Fichtenwirtschaft zeichnet sich durch gute Holzerträge aus, jedoch ist das Risiko große Teile eines Bestandes durch Sturm und Forstschädlinge zu verlieren hoch. Ökologische Folgen von Fichtenreinbeständen sind Versauerung und Nährstoffverlusten des Waldbodens. „Man darf nicht vergessen, dass der Mensch die Fichte dort hin gepflanzt hat wo sie heute wächst. Auf dem richtigen Standort ist sie eine wunderbare Baumart.“ sagt Wodarz. Heute findet man die Fichte meist in Mischwäldern mit Buchen, Kiefern oder Douglasien. So kann der wertvolle, CO2 -neutrale Rohstoff Fichtenholz in einem stabilen Wald gewonnen werden.

Die Fichte und der Klimawandel

Die Fichte gilt als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen. Sie benötigt nur wenige Nährstoffe, die Wasserversorgung hingegen muss gewährleistet sein. Damit ist sie für Schwankungen der Niederschläge schlecht gerüstet. Die Aufgabe der Forstwirtschaft besteht darin, gefährdete Standorte zu erkennen und rechtzeitig mit klimaresistenten Baumarten anzureichern. „Die Fichte hat eine Zukunft in Deutschland – auch in Zeiten des Klimawandels. Es bedarf jedoch etwas Sachverstandes um sie heute sinnvoll in den Wald zu integrieren.“ erklärt Wodarz.

 

Hintergrundinformation

In Deutschland kommt die Fichte (Picea abies) in höheren Lagen der Mittelgebirge und den Alpen vor, oberhalb von 1000 Metern bildet sie oft natürliche Reinbestände. Der gerade Stamm und etagenweise Aufbau der Äste sind typisch. Die länglichen, braunen Zapfen hängen von den Zweigen herab und fallen im September zu Boden (bei Tannen dagegen stehen die Zapfen immer aufrecht auf den Zweigen und fallen nicht zu Boden!). Fichtennadeln sind spitz und stechen bei Berührung. Der Nähstoffbedarf der Baumart ist – bei guten Wuchsleistungen – gering. Stockt sie nicht standortgerecht, ist sie anfällig für Sturmwurf, Rotfäule und Borkenkäferschäden. Das Holz ist relativ leicht, fest und elastisch. Es eignet sich als Bauholz, für Möbel und als Rohstoff in der Papierindustrie.

Brotbaum Fichte

Seit knapp zwei Jahrhunderten prägt die Fichte den deutschen Wald. Ende des 18. Jahrhunderts war ein großer Teil der Wälder heruntergewirtschaftet, der Bedarf an Bauholz, Brennmaterial und Weidefläche groß. Die Fichte eignete sich als anspruchslose Baumart hervorragend zur Wiederaufforstung devastierter Standorte. Wo ursprünglich Laubwälder stockten, wuchsen bald reine Wälder aus gleichaltrigen Fichten heran, die große Mengen Holz lieferten.

 

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter www.baum-des-jahres.de

Bilder können Sie unter folgendem Link herunterladen http://baum-des-jahres.de/index.php?id=173

Bild: Die Fichte – der häufigste Baum in deutschen Wäldern (Bildautor: A. Roloff)

Fragen bitte an info@baum-des-jahres.de

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Mäher


Wie mancher Besucher unseres Generationen Spielplatzes bemerkt hat, steht das Gras vom Frühjahr teilweise noch, deswegen suchen wir eine Aufsitzmäher für die 7300 qm Rasenfläche. Angebote nehmen wir gerne entgegen!

 


Anlässlich des 6. Wandertags „Rund um die Dürre Henne“ wird uns am 30.04. um 9:00 Uhr durch Herr Hausold ein Spendenscheck der „Alternative 54“ in Höhe von 400€ überreicht.

Das Geld ist für die Photovoltaikinselanlage, die seit einigen Wochen die elektrische Versorgung unsers Blockhauses sicherstellt.

Erstmalig werden am Start Laptop und Drucker mit Sonnenstrom betrieben!


Der Heimatverein hatte zum Jahresende 52 Mitglieder.

In Dürrenebersdorf hatten zum 31.Dezember 480 Personen, 237 männliche sowie 243 weibliche, ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz. *

* Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Gera

Hier die Bevölkerungsentwicklung ab 2007 als PDF Datei!


Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 3.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 58 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wünsche!


Wir wünschen allen Freunden,  Anwohnern und Gästen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

2016 feiern wir 15 Jahre Heimatverein

Termine 2016:

30.04.: 6.Wandertag Rund um die „Dürre Henne“. Start von 9:00 bis 10:00 Uhr vom Generationen Spielplatz.

28.05.: Dorffest auf dem Dorfplatz ab 12:00 Uhr mit u.a. Erbseneintopf mit Rauchfleisch.

10.09.: Volleyball Turnier ab 10:00 Uhr auf dem Generationen Spielplatz.

05.05. Himmelfahrt in Dürrenebersdorf. Generationen Spielplatz.

Natürlich ist bei allen Veranstaltungen für Essen und Trinken reichlich gesorgt.

Liebe Grüße

Andreas

 


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(C) Andreas Roloff

Winter-Linde – beliebte Königin der Liebe

Baum mit den vielfältigsten Verwendungen wird gewürdigt.

Berlin, 12.10.2015: Die Winter-Linde (tilia cordata) wird der Baum des Jahres 2016. Dies gab Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung, in Berlin bekannt. Die Stiftung Baum des Jahres würdigt damit die Linde als Baum mit den vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten, der höchsten Wertschätzung und der größten Bedeutung in der der Mythologie. „Es gibt kein Baum, der mehr mit der Liebe des Menschen verbunden ist und das alleine ist schon eine Kostbarkeit. Linden sind die häufigsten Bäume Deutschlands und Mitteleuropas in Stadt und Landschaft“, sagte Silvius Wodarz. Die Schirmherrschaft für die Winterlinde hat die stellvertretende Vorsitzende der CDU Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, übernommen. Seit einigen Jahren wird der Baum des Jahres gleichzeitig mit der neuen Deutschen Baumkönigin vorgestellt. Im kommenden Jahr wird die Forststudentin, Lil Wendeler, als Deutsche Baumkönigin für die Winter-Linde werben. „Pflanzt, schützt und beachtet mehr Winter-Linden, sie haben es verdient!“ sagte Lil Wendeler.Hinweis: Wer kennt und wer liebt sie nicht, die Linden? Am bekanntesten sind sicherlich die beiden Schwestern: die starkwüchsige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) und die etwas zierlichere Winter-Linde. Die Sommer-Linde war bereits 1991 einer unserer ersten Bäume des Jahres.

Die Krone der Winter-Linde, Ihr Habitus, hat die Form eines Herzens mit der Spitze nach oben. Mit ihrer leuchtend goldgelben Herbstfärbung ist sie der Schmuck vieler Gärten und Parks. Der Stamm der Linden kann mehrere Meter dick werden. Die stärksten Linden sind allerdings Sommer-Linden wie z.B. das Riesenexemplar in Heede im Emsland mit 18 Metern Stammumfang. Eine der wohl stärksten Winter-Linden steht bei Rochlitz/Mittelsachsen mit einem Stammumfang von etwa neun Metern. Die Blüten der Winter-Linde öffnen sich zur Freude der Imker erst im Juli, daher auch der deutsche Name Spät-Linde. Wenn Linden blühen, kann man schon auf größere Entfernung ihren charakteristischen Honigduft wahrnehmen.

Der auch für Nicht-Fachleute augenfällige Unterschied zwischen Winter- und Sommer-Linde liegt in deren Wuchshöhe und in der Form der Blätter. Die Winter-Linde wird nur etwa 15 – 25 Meter hoch, wohingegen Sommer-Linden über 40 Meter hoch werden können. Ihre großen Blätter und ihr hoher Wuchs geben so viel Schatten, dass diese Bäume früher häufig an Gerichtsplätzen, Tanzstätten oder kultischen Orten angepflanzt wurden. Die Blätter der Sommer-Linde sind herzförmig und bis zu 12 Zentimeter lang. Die Blätter der Winter-Linde, auch Kleinblättrige Linde genannt, sind im Umriss fast kreisrund.

Die Wurzeln entwickeln ein Herzwurzelsystem und passen in der Gestalt zur Krone. Wird eine Winter-Linde gefällt, treibt sie sehr stark aus dem Stock wieder aus. Das Heimatareal der Winter-Linde erstreckt sich über ganz Europa (außer dem hohen Norden). Die beiden Schwestern unterscheiden sich bei ihren Ansprüchen an Licht, Wasser, Wärme und Nährstoffe. Grundsätzlich ist die Sommer-Linde die anspruchsvollere. Die Linden haben eine hohe Schattentoleranz, die bei der waldbaulichen Behandlung der Linden von Bedeutung ist. Sie gedeiht mit dieser Eigenschaft auch unter älteren Bäumen. Weil sie zum Beispiel die Stämme von Eichen „ummantelt“, das heißt beschattet, hält sie sie „astrein“. Diese dienende Funktion nutzt man im Waldbau.

Schon im Juli findet man unter blühenden Linden häufig viele tote Hummeln. Dies noch mehr unter Winter-Linden, da sie etwa zwei Wochen später blühen als die Sommer-Linden. Der Grund ist erstaunlich: Die spät blühenden Linden üben eine starke Lockwirkung auf die Hummeln aus, zumal im Spätsommer die Nahrungsquellen schon versiegen. Um Hummeln zu fördern müssten also mehr Winter-Linden gepflanzt werden, aber auch blühende Wiesen und ein insgesamt abwechslungsreiches Nahrungsangebot im Hoch- und Spätsommer wäre günstig. Die Krone ist ein beliebter Lebensraum von Vögeln, Pilzen und der Laubholzmistel.

Das Holz von Winter-, und Sommer-Linde ist mit herkömmlichen Mitteln nicht zu unterscheiden. Das Holz ist hell, weich und relativ leicht. Es ist das beste Schnitzholz. Aus Lindenholz sind die meisten Altar- und Wandfiguren in Kirchen – es wird daher auch als Sakral- oder „Heiligenholz“ (Lignum sanctum) bezeichnet. Als Stadtbaum ist die Linde sehr beliebt. Sie ist eine wichtige Bienenweide, zudem sehr anspruchslos und tolerant, was den Standort angeht. Linden haben kaum Krankheiten oder Schäden und erreichen ein hohes Lebensalter (bis zu 1000 Jahre). Ärgerlich kann allerdings der aus Lindenkronen tropfende Honigtau werden. Die Zuckerwasser-Tröpfchen sind zwar vollkommen unschädlich, machen aber Fahrräder, Autos und Bänke für kurze Zeit klebrig. Der Belag ist jedoch mit Wasser leicht abzuwaschen. Linden sind geeignet für Alleen, Parkplätze, Parks, Promenaden, Fußgängerzonen, Entrées, große Gärten und als Hausbaum. Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden, aber auch Sagen, Gebräuche und Ortsnamen zeugen von einer jahrhundertelangen vielseitigen Bedeutung der Linden. Tanzlinden sind etwas besonders Schönes. In die Krone der Linde wurde ein Tanzboden eingebaut, den man über Treppen/Leitern erreichte. Besonders schöne Exemplare, in denen auch heute noch gefeiert wird, stehen in Effelder (Thüringen) und Effeltrich (Bayern). In Limmersdorf (Oberfranken) gibt es sogar ein Tanzlindenmuseum. In der Naturheilkunde haben vor allem die Lindenblüten große Bedeutung: Lindenblütenhonig, aber auch Lindenblütentee und -umschläge, sogar Öl wird aus Lindenblüten hergestellt.

Die Linde ist das Symbol ehelicher Liebe, der Güte, der Gastfreundschaft und Bescheidenheit. Diese Symbolik soll auf die Erzählung von Philemon und Baucis zurückgehen, dem alten Ehepaar, das sich nichts mehr erwünschte als gemeinsam zu sterben, damit keiner von ihnen den Tod des anderen erleben müsse. Zeus erfüllte ihnen diesen Wunsch; als der Tod zu ihnen kam, verwandelte er die beiden in Bäume: Philemon in eine Eiche und Baucis in eine Linde. Der häufigste Gasthausname in Deutschland ist mit über 1000 Nennungen „Zur Linde“ und zahlreiche Orts- und Personennamen gehen auf die Linde zurück.

Weitere ausführliche Informationen/Pressefotos finden Sie unter http://www.baum-des-jahres.de


Landtagspräsident Christian Carius besucht die Kita „Am Walde“ in Dürrenebersdorf

Das Projekt „Ab in den Wald“ der Kita „Am Walde“ in Dürrenebersdorf wurde 2013 durch die Aktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ gefördert.

Gestern stattete Landtagspräsident Christian Carius (CDU) der Einrichtung einen Besuch ab.

Dürrenebersdorf. Die Fußballschuhe hatte Christian Carius (CDU) nicht mit nach Dürrenebersdorf genommen. Von daher musste der Landtagspräsident gestern die Frage eines Jungen aus der Kita „Kinderwelt“ in Gera verneinen. Torwandschießen war leider nicht möglich. Doch der Politiker hatte eine andere Idee. „Wir können doch eine Runde am Kickertisch spielen“, schlug er dem Knirps vor, der sich dann auch nicht zweimal bitten ließ und schnurstracks gen besagten Tisch marschierte.

Und wie er und Christian Carius sich an dem Spielgerät aufstellten, kamen auch die anderen Kinder, die an jenem sonnigen Tag ihre Ferienfreizeit in dem 7300 Quadratmeter umfassenden Areal verbrachten, angerannt, um mit dem Landtagspräsidenten zu kickern.

Doch natürlich war der einstige Thüringer Minister für Bau, Infrastruktur und Landwirtschaft nicht ausschließlich zur Kinderbespaßung in die Kita „Am Walde“ in Dürrenebersdorf gekommen. Vielmehr wollte er sich ein Bild davon machen, wie es denn um das Projekt „Ab in den Wald“, bei dem es sich um eine Kooperation der Kindertagesstätte des Ortsteils und dem Heimatverein Gera-Dürrenebersdorf handelt, bestellt ist. Denn das Unterfangen in Sachen Wald- und Erlebnispädagogik wurde im Jahr 2013 durch die Aktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ mit beeindruckenden 20 464, 94 Euro gefördert.

„Mein Eindruck ist deswegen ganz toll, weil man zum einen sieht, dass es hier nicht nur so ist, dass hier Geld verbaut und irgendwie ausgegeben wurde, sondern eben nachhaltig finanziert wurde“, so der Landtagspräsident, der damit auch auf die stimmige Zusammenarbeit zwischen der Kita und eben dem Heimatverein verwies. „Hier ist ein Mittelpunkt des sozialen Lebens für den Ort, aber auch für Gera entstanden. Und genau das finde ich sehr spannend“, so Carius. Nachhaltigkeit war das Wort, welches von ihm – und auch anderen Anwesenden – in schöner Regelmäßigkeit beschworen wurde. „Dieses Projekt ist etwas Nachhaltiges. Außerdem ist es generationenübergreifend und sensibilisiert die Gäste für die Natur.“

Kita-Leiterin Katrin Pesl erinnert sich indes noch an das Jahr 2012. Damals habe sie erfahren, dass sich „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ wieder an Projekten beteiligt. „Da haben wir uns mit unserem Konzept beworben, mit dem wir Kindern die Möglichkeit geben wollten, ihre Ferien hier zu verbringen“, erklärt Katrin Pesl. In erster Linie soll sich das Angebot an Kinder richten, deren Eltern – zum einen – nicht über die finanziellen Mittel verfügen, oder – zum anderen – aufgrund ihres Berufes keine Zeit für dergleichen haben. Doch für dieses Vorhaben wurde natürlich Geld benötigt. Und deshalb nahm die Kita an der Aktion teil.

Das erhaltene Geld floss unter anderem in die Einrichtung sowie in die Blockhütte, die nun seit 2013 in deren direkter Nähe steht. In dieser können Kinder spannende Abenteuer in und um den Wald erleben, in der Blockhütte oder gar in Zelten übernachten sowie unter fachkundiger Anleitung den Wald entdecken. Die Hütte kann beim Träger der Kita, der Volkssolidarität, angemietet werden. Doch nicht nur Kinder können nun die Natur hautnah erleben. Auch Jugendliche und Erwachsene erhalten dazu die Möglichkeit und können auf die Räumlichkeit zurückgreifen. So hat sich beispielsweise bereits eine Fahrradgruppe angemeldet, die die Radwege entlang der Elster erkunden möchte, berichtet die Kita-Leiterin mit vernehmbaren Stolz. Und auch Katrin Pesl beschwört jenes Wort, das auch der Landtagspräsident bereits in den Mund nahm: „Für mich bedeutet das Projekt eine unendliche Nachhaltigkeit.“ Des Weiteren verweist auch sie auf die gute und problemlose Zusammenarbeit mit dem Heimatverein.

Apropos Entdeckung des Waldes. Dafür ist Andreas Gronauer vom Heimatverein Gera-Dürrenebersdorf, der das Areal verwaltet, verantwortlich.

Auch er unterhält eine Blockhütte, die direkt neben jener der Kita steht und für deren Aufbau er sechs Wochen in Anspruch nahm. In seiner können die Wald-Enthusiasten – und natürlich solche, die es noch werden wollen – allerhand lernen. Zahlreiche Schaubilder, auf denen unterschiedlichste Baumsorten abgebildet sind, zieren die vier Wände. Eine Tannenzapfen-Sammlung gibt es auch, darunter befindet sich sogar ein Exemplar aus dem Himalaya. „Es ist ein schönes Gefühl, dass jetzt alles fertig ist“, so der Vereinsvorsitzende.

Schön findet es auch Markez aus der Kita „Kinderwelt“ in Dürrenebersdorf, der sich gerade an der Tischtennisplatte eine Pause gönnt – bevor er weiter den Ball jagt. Und diese Meinung hat der Steppke nicht exklusiv. „Uns gefällt es hier sehr gut. Die Kinder können sich frei bewegen und entdecken dabei noch die Natur“, so das Fazit von Erzieherin Liane Wolf von der Kita „Kinderwelt“.

Marcus Schulze / 17.07.15 / OTZ00A8292B_C174690F5F9BCA79D371A009FBF7721B

Die Sozialdezernentin der Stadt Gera, Sandra Schöneich, mit Christian Carius (Mitte) und Andreas Gronauer. Foto: Marcus Schulze

Bilder hier!